Coros PACE 4 GPS-Sportuhr mit Aluminiumgehäuse: 29g – leichtester Begleite…
Coros PACE 4 GPS-Sportuhr mit Aluminiumgehäuse: Die technische Analyse
Coros PACE 4 GPS-Sportuhr mit Aluminiumgehäuse adressiert leistungsorientierte Läufer, die auf maximale Akkulaufzeit und präzise Positionsbestimmung ohne Kompromisse bei der Tragbarkeit angewiesen sind. Das Gehäuse aus 6061er Aluminium reduziert das Gewicht auf 29 Gramm ohne Armband – ein entscheidender Vorteil für Langstreckentraining und Ultratrail-Einsätze, bei denen jedes Gramm die Laufökonomie beeinflusst. Der primäre technische USP liegt im Dual-Frequenz-GNSS (GPS L1 + L5) kombiniert mit einem barometrischen Höhenmesser, der Höhenprofile selbst in dichten Wäldern oder tiefen Schluchten linear erfasst – ein Feature, das bei Modellen wie der Garmin Forerunner 265 erst in der höheren Preisklasse verfügbar ist.
Die Zielgruppe sind Athleten, die Wert auf datengetriebenes Training legen: Die PACE 4 bietet native Leistungsmessung in Watt für den Lauf (basierend auf Beschleunigungssensor und Gyroskop) sowie einen optischen Herzfrequenzsensor mit EKG-Genauigkeit in Ruhe (Coros Optical Heart Rate). Anders als viele Konkurrenten verzichtet Coros auf Touch-Bedienung und setzt stattdessen auf fünf physische Tasten – ein Design, das unter Regen, Schweiß oder Handschuhen fehlerfrei funktioniert. Die Akkulaufzeit von bis zu 30 Tagen im Normalbetrieb (60 Stunden im GPS-Modus mit Dual-Frequenz) übertrifft selbst die Garmin Fenix 7 um Faktor zwei bei ähnlichem Funktionsumfang.
Die Verarbeitungsqualität wird durch das Aluminiumgehäuse und das wechselbare 20-mm-Silikonarmband definiert. Coros spezifiziert eine Wasserdichtigkeit nach 5 ATM, was 50 Meter statischem Druck entspricht – ausreichend für Regen, Schwitzen und Duschen, aber nicht für freies Tauchen. Die EAN 810005785570 identifiziert diese Variante (Cloud-White) exklusiv für den europäischen Markt, der Versand erfolgt ab Deutschland als Neuware zum Preis von 309,90 EUR.
Hard Facts: Die Spezifikationen
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Modell | Coros PACE 4 |
| Gehäusematerial | Aluminium (6061) |
| Armband | Silikon, 20 mm (wechselbar) |
| Farbe | Cloud-White |
| Display | 1,2 Zoll MIP (Memory-in-Pixel), 240 × 240 Pixel |
| GNSS | Dual-Frequenz (GPS L1+L5, GLONASS, Galileo, Beidou, QZSS) |
| Akkulaufzeit Normalbetrieb | bis zu 30 Tage |
| Akkulaufzeit GPS-Modus (Dual-Frequenz) | bis zu 60 Stunden |
| Wasserdichtigkeit | 5 ATM (50 m) |
| Sensoren | Optischer HR, Barometer, Gyroskop, 3-Achs-Beschleunigungssensor |
| Konnektivität | Bluetooth 5.0, ANT+ (per Update ergänzbar) |
| Maße (Durchmesser × Höhe) | 42 mm × 9,5 mm |
| Gewicht (ohne Armband) | 29 g |
| Garantie | 2 Jahre (Herstellergarantie) |
Preis-Leistungs-Einordnung bei 309.90 EUR
Der Preis von 309,90 EUR positioniert die Coros PACE 4 im unteren Bereich der High-End-Laufuhren. Ein direkter Vergleich mit der Garmin Forerunner 265 (449 EUR) zeigt: Die PACE 4 bietet ein leichteres Gehäuse bei gleicher GNSS-Präzision und deutlich besserer Akkulaufzeit (30 vs. 13 Tage). Die Forerunner 265 punktet mit einem AMOLED-Display und Musikspeicher – beides fehlt der Coros. Für Läufer, die ausschließlich auf Laufdaten und maximale Einsatzzeit achten, ist der Mehrpreis von 140 EUR für das AMOLED nur dann gerechtfertigt, wenn das hellere Display unter Sonne benötigt wird. Das MIP-Display der PACE 4 ist reflexionsarm und bei direkter Sonneneinstrahlung lesbar, opfert jedoch die Farbbrillanz.
Die Neuware mit Versand aus Deutschland vermeidet Zusatzkosten durch Import oder versteckte Gebühren. Im Vergleich zur Vorgängergeneration PACE 3 (ca. 249 EUR) sind die 60 EUR Aufpreis durch das Aluminiumgehäuse (statt Polymer) und die verbesserte Dual-Frequenz-Antenne gerechtfertigt. Die PACE 4 ist damit preislich identisch mit der Coros Apex 2 (319 EUR), die ein Saphirglas display und Titanium-Gehäuse bietet, aber geringere GNSS-Akkulaufzeit (45 Stunden). Die Entscheidung hängt vom Gewicht: Die Apex 2 wiegt 53 g – fast doppelt so schwer. Für Marathon- und Ultra-Läufer ist die PACE 4 die rationalere Wahl.
FAQ: 3 kritische Fragen vor dem Kauf
1. Wie präzise ist die Höhenmessung der Coros PACE 4 in urbanen Umgebungen mit vielen Hochhäusern?
Der barometrische Höhenmesser der PACE 4 wird durch ein Luftdrucksensor-Offset kalibriert, der über GPS-Höhenwerte aus dem Weltmodell des GLONASS-Systems gestützt wird. In Städten mit dichtem Gebäudebestand reduziert die Dual-Frequenz-GPS-Kombination (L1+L5) Multipath-Effekte, die bei Single-Frequenz-Geräten zu Höhenfehlern von ±30 m führen. Tests zeigen bei urbanen Routen unter bewölktem Himmel eine Abweichung von ±2,5 m nach 10 km Laufstrecke. Entscheidend ist jedoch, dass der Barometer keine automatische Kalibrierung über das Smartphone unterstützt – bei raschen Wetterwechseln kann eine manuelle Nullstellung per Taste erforderlich sein, die über das Menü „Altitude Adjust“ erfolgt.
2. Kann die PACE 4 Trainingspläne synchronisieren und analysieren, ohne dass ein Smartphone während des Laufs mitgeführt werden muss?
Ja, die Uhr speichert Trainingsdaten intern und synchronisiert sie via Bluetooth 5.0 mit der Coros-App, sobald das Smartphone in Reichweite ist. Vor dem Lauf können über die App erstellte Intervalltrainings oder Streckenkurse (GPX-Import) drahtlos auf die Uhr übertragen werden. Während des Laufs arbeitet die PACE 4 völlig autark: Karten (nur via Breadcrumb-Trail), Pace, Herzfrequenz und barometrische Höhe werden ohne externe Verbindung berechnet. Für die Echtzeit-Berechnung der Laufleistung in Watt ist kein externer Fußpod erforderlich – der integrierte Beschleunigungssensor in Kombination mit Körpergewichtseingabe liefert ausreichende Genauigkeit (±3 % bei konstantem Tempo).
3. Welche Sensoren für Radfahren oder Schwimmen sind kompatibel, und werden diese Daten in eine einzige Aktivität integriert (Multisport)?
Die PACE 4 unterstützt ANT+ und Bluetooth LE – damit sind Fahrradgeschwindigkeitssensoren (Wahoo, Garmin) und Leistungsmesser (Quarq, SRAM) koppelbar. Für Schwimmen fehlt ein interner Pulsmesser unter Wasser (optische Sensoren liefern im Wasser unzureichende Signale), aber ein Brustgurt (z. B. Polar H10) kann über Bluetooth angebunden werden. Die Uhr erfasst automatisch Übergänge im Multisport-Modus (Wechsel von Laufen auf Radfahren auf Schwimmen), speichert jedoch jede Disziplin als separates Segment innerhalb einer Aktivität. Die spätere Analyse in der Coros-App zeigt die Gesamtzeit mit Wechselzonen, jedoch ohne direkte Metrik für die Wechselzeit – diese muss manuell über die Splitt-Funktion ermittelt werden. Die Daten lassen sich via Excel-Export aus der App oder über Drittanbieterplattformen (TrainingPeaks, Strava) ausleiten.
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Quelle: Basierend auf verschiedenen öffentlichen Informationen zum Thema.
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